Lecker essen & trinken...

Essen hält Leib und Seele zusammen.

 

Auch hier gibt es ein paar Tipps ab und zu mal etwas ein bisschen anders zu machen.

Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern, zumindest daran, dass es bei uns immer saisonales Obst und Gemüse aus dem Garten gab.

 

Im Frühling gab es Salat bis man ihn nicht mehr ersehen konnte. Im Sommer konnten wir uns vor Erdbeeren und vor allem vor Tomaten nicht retten. Im Herbst gab es Äpfel ohne Ende, als Nachtisch oder zwischendurch. Aber mal ehrlich, es gibt schlimmeres...

 

Zugegeben die Äpfel sahen nicht alle gleich aus, so wie nun im Supermarkt. Wir haben sie öfters ausgeschnitten, wenn sie eine braune Stelle hatten. Außerdem konnte man immer mal ein Würmchen darin finden, der sich den Apfel bereits schmecken ließ.

Der kleine Wurm ist ja nicht dumm, auch er weiß das besondere Aroma und die Sortenvielfalt unserer Äpfel zu schätzen. Nicht zuletzt, dass die Äpfel ohne Chemikalien oder gekauften Dünger auskamen.

 

Heutzutage nennt man das Bio. Früher war das nicht hipp, es war einfach so normal und das war auch gut so!

Man war kein Held, wenn man einen Apfel aus dem eigenen Garten oder vom Biobauern in der Tasche hatte. 

 

 

Tipps...

 

Regionale und biologische Produkte können etwas teuerer sein, allerdings...

 

...unterstützen sie die regionale Wirtschaft und damit den Erhalt von Arbeitsplätzen und Lehrstellen.


...sparen sie weite Transporte der Produkte und somit tut es auch der   Umwelt gut.


...ist einkaufen auf dem Markt oder auf dem Bauernhof/Hofladen ein  kleines Erlebnis - auch und gerade für Kinder.


...die Chemie, die zum düngen der Pflanzen benutzt wird landet auf unserem Teller. Auch im Trinkwasser, denn vieles können die Kläranlagen einfach nicht herausfiltern. Leider ein Trugschluss.

 

 

Vielleicht haben sie ein kleines Fleckchen grün, wo sie selbst mal etwas anbauen und ernten können? Es macht Spass ein kleines Samenkorn zu säen und beobachten zu können, was die Natur so alles hervorbringt. Oft auch mit wenig Arbeitseinsatz.


Und Ehrlich Kinder lieben es Dinge zu beobachten.

 

 

 

Zum Nachdenken...

 

Billig, will ich...

 

Wieso dürfen heutzutage Nahrungsmittel fast nichts kosten?

Wir brauchen sie zum Leben, daher werden sie auch Lebensmittel genannt. Leider verdienen viele Lebensmittel den Namen nicht mehr.

Schaut man sich doch einfach mal die Zutatenliste auf der Verpackung an!

Die ließt sich alles andere als natürlich, sondern klingt nach Chemielabor.

 

Das Geld ist knapp, das sehe ich ein. Wo macht es Sinn ein bisschen genauer hinzuschauen, ein bisschen mehr auszugeben und vielleicht auch lieber seltener?


Früher konnten die Menschen ihr Geld auch nicht verschwenden. 

Für Lebensmittel muss man heute viel weniger arbeiten als damals.

Wir geben heute knapp 15 Prozent für Nahrungsmittel aus. Das ist ein recht kleiner Teil, wenn man das mal so betrachtet.

Es gibt eine Menge Verlockungen im Sinne vom neuesten Handy, komfortableren Auto und noch vielem mehr. Ich mag auch schöne Dinge (siehe KitchenAid ;-) ), keine Frage. Aber den ganzen Konsumzirkus mache ich so nicht mehr mit. Ich habe meinen eigenen Kopf - wie jeder andere auch - und den benutze ich zum Nachdenken, informiere mich und bilde mir eine eigene Meinung.


Und die Werbung - nicht nur der Nahrungsmittelindustrie - macht uns glauben, noch viel mehr zu brauchen als schon ohnehin:

 

Du hast viel Stress, mußt lange arbeiten? Dann gönn Dir doch essen aus der Tüte! Das geht schnell und kann auch nebenbei schnell gegessen werden.


Würden Sie im Restaurant ein Gericht bestellen:

Kartoffelflockenpulver mit Natriummetabisulfat, Emulgator Mono- und Digliceride, Milchzucker, Antioxidationsmittel Ascobylpalmitat und einem Schuss Aroma (aus Milch)?

So richtig kommt da kein Appetit auf...

Das klingt nun ziemlich übertrieben, aber leider ist es das nicht.

 

Auch ich kann mich dem ganzen nicht komplett entziehen, denn ich habe noch keinen Bauernhof, bin noch kein Selbstversorger und besitze kein Vermögen um genau das jetzt umzusetzen.

 

Aber bleiben wir beim Thema Kartoffelbrei. Der kommt bei mir nicht aus der Tüte! Sondern wird aus gedämpften, gestampften Kartoffeln - meist aus dem Umland, gemacht. In der Sahne - wenn überhaupt - ist kein Caragen, dafür hängt oben am Rand des Bechers die dicke fette Schicht Rahm dran! Ja, so ist Sahne nun mal.

So, wie früher bei der Milch in den alten Milchflaschen.

Uiih, bin doch noch gar nicht so so alt?! 

 

Ich träume vom eigenen Garten, habe aber beschlossen nicht länger davon zu träumen denn: Dream is now!

Also noch mehr Blumenkästen gekauft, Erde, ein bisschen Kompost von Mama und Sämereien in allen erdenklichen Sorten.

 

Es können geerntet werden: 4 hübsche Sellerie, 4 kleine Rote Beete, 3 wirklich hübsch gestreifte Pepinos (Melonenbirne) Jede Menge Kräuter: Pfefferminze, Thymian, Schnittlauch, Oregano, Borretsch, Basilikum, Petersilie, Rosmarin, Zitronenverbene, Bohnenkraut, Thai Basilikum, Sauerampfer und eine Brennessel. Sonnenblumen, darüber freuen sich schon die Meisen, die baumelnd an den Blüten hängen. 

 

Mein Versuch Tomaten vom Balkon, ließ sich dieses Jahr nicht so recht realisieren, denn 3 gelbe Minitomaten sind ein bisschen wenig. Auch der Mangold ist etwas klein geblieben und die Bohnenernte der alten Sorten kann im nächsten Jahr gerne etwas größer ausfallen, aber ich bleibe dran! Natürlich! 

 

Bio = teurer?!

Ja leider ist das so... aber man kann sich damit arrangieren, dass man sein Konsumverhalten etwas verändert. 

Ich persönlich helfe mir damit, dass ich einfach etwas weniger esse.

 

Wie weniger essen? Da hört der Spass doch auf, rufen Sie?

Klingt nicht gerade verlockend, aber mal ehrlich wieso kommt es denn auf die Menge an?

Schmecken Ihnen 1 1/2 Steaks besser als nur eines? Oder essen sie lieber 2 statt ein besonders saftiges, was wirklich lecker schmeckt?

Der Geschmack und die guten Inhaltsstoffe sollten doch eine größere Rolle spielen, als die Menge, die man isst.


Satt werden sollte man im Großen und Ganzen natürlich schon.  

Aber GENUSS ist das Zauberwort! Achtsamkeit mit sich und dem Essen.

 

Aber ich habe leicht reden, denn ich trinke keinen Kaffee oder Softdrinks, genauso wenig wie alkoholische Getränke. Das Marmeladenbrot ist mir mehr als süß genug auch mit nur ganz ganz wenig drauf.


Zugegeben um Süßigkeiten komm ich nicht ganz drum herum, aber die Menge macht´s, mal wieder. 

 

Aber wer hat behauptet, das sei leicht gewesen? 

Immer wieder werde ich komisch angeschaut, wenn ich bei Feiern den Sekt, Wein oder Schnaps ablehne. Nur zu gerne möchte man manchmal einfach dazugehören. Aber da bin ich mir selbst ein guter Freund. Und mache es dann nicht, schon wegen meiner Histaminintoleranz und meinem Wohlbefinden zu liebe..

 

Außerdem, wer weniger kauft, schmeißt weniger weg. Zumindest geht es mir so. Die riesigen Verpackungen aus dem Supermarkt oder Discounter verführen gerade dazu. 

Aber bei einer abwechslungsreichen Ernährung, was bitte schön soll ich allein auf einmal mit: 

 

500 gr. Tomaten

400 gr. Champignons

1 riesigen Blumenkohl

4 bunten Paprika - ich mag die unreifen Grünen sowieso nicht...

3 kg Äpfel

7 Pfirsichen - die alle zur gleichen Zeit unreif oder überreif sind...

700 gr. Trauben

3 kg Orangen

3 kg Kartoffeln - gut Kartoffeln gehen fast immer!

...so viel kann ich garnicht essen.

 

Ich kaufe oft auf dem Bauernmarkt oder im Direktverkauf am Bauernhof ein. Das ist fast immer - manchmal sogar noch günstiger als im Supermarkt, denn ich kaufe einfach nur so viel wie ich brauche.

 

 

Lebensmittel der Nahrungsmittelindustrie...

 

sind auch teuer! Konzerne, Werbung & Marketing, Verpackungen müssen auch alle bezahlt werden. Dazu noch die weiten Transportwege. Bei Chips, bunten Joghurtcreationen (auch ohne richtiges Obst drin, aber mit Werbeversprechen), Diätprodukten, Süßigkeiten oder Alkohol sind vielen die Preise nicht ganz so wichtig.

 

 

Lebensmittel aus der Region...

 

und damit saisonal. Bio- und Bauernmärkte sind wieder in aller Munde. Ich mochte sie schon immer, weil sich mein Auge an den buntgefüllten Marktständen sehr erfreut. Oft kaufe ich garnicht so viel. Zumindest nicht von einem Produkt.

Ich geb es zu ich liebe Spargel und auch Erdbeeren. Dieses Jahr habe ich einmal Spargel aus Peru gekauft, weil ich den Frühling nicht mehr erwarten konnte.

Aber so richtig Wert war es mir nicht, dann warte ich lieber auf die Jahreszeit im Land.

Vielleicht ist auch genau das das "Problem". Man will etwas haben und will es gleich!

Muss das denn sein? Jede Jahreszeit hat ihren Reiz. Wird es nicht langweilig, wenn man immer alles haben kann?

 

Gerne besuche ich auch mal Bauern bei der Radltour direkt auf dem Hof und kaufe dort ein, was mir frisch und lecker erscheint. Dann habe ich frische Luft und Bewegung, wieder was leckeres zum Zubereiten in der Küche und obendrein noch einen netten Plausch mit Menschen. Die kurzen Transportwege nur am Rande erwähnt.

 

 

Fair gehandelte Produkte...

 

bieten Umweltschutz und einen gerechten Lohn für Arbeiter.

 

Kaffee gehört wie selbstverständlich auf unseren Speiseplan. Viele kommen ohne garnicht mehr in die Gänge oder bekommen Kopfschmerzen, wenn es mal keinen pünktlich zu trinken gibt.

Kaffee, Schokolade und auch tropische Früchte waren einmal besondere Produkte und eben nur ab und zu auf dem Tisch. Nicht jeder konnte sie sich leisten. Heute schon.

Nur, können sich die Plantagenarbeiter sich so etwas auch leisten? Wohl kaum!

 

Zum Thema Kaffee habe ich letztens eine interessante Reportage im Fernsehen gesehen. Und genau so, kann man es auch auf andere Produkte anwenden. 

 

 

Eier...

 

sind lecker! Leider ist die Eierproduktion so eine Sache. Der Mensch an sich ist sicherlich gut im verdrängen. WürdenSie sich auf Ihr Sonntagsei freuen, wenn Sie beim Essen an das arme Huhn denken, die dieses Ei legen durfte? Was es zu Essen bekommen hat, und wie wenig Platz.

Und was fast immer vergessen wird: Der Bruder jedes gestressten Huhns, wird kurz nach dem Schlüpfen leider grausam vergast oder in einen Schredder geworfen. Das ist ziemlich viel Leid. Da kann das gesunde Ei nicht mehr so nahrhaft sein.


 

Eine Lösung...

 

Es lohnt sich immer in seiner Umgebung die Augen offen zu halten. Sicher gibt es auch bei Ihnen einen netten Bauern, für den gute Lebensmittel eine Herzensangelegenheit sind.

Vielleicht hat er auch ein paar Hühner oder es gibt Hühnerhalter oder Geflügelzüchter in der Nähe, wo die Hühner ein schönes Leben haben, einen Auslauf an frischer Luft und einen geschützten Stall, wo alle ihre Bedürfnisse erfüllt werden.


Bei den auf hohe Legeleistung getrimmten Legehybridenentkommt man  leider nicht der Hähnchenkükentötung - da Hähne keine Eierlegen können und genau darum geht es ja bei der Legehennenproduktion (auch bei Bioeier-/Legenhennenproduktionen! wird es leider so gemacht.

Aber die Hühner können "wenigstens" ihrem Hühnercharakter entsprechend scharren, eine Rangordnung bilden, herumflitzen und ein Staubbad nehmen. Obendrein bekommen sie im besten Fall noch gutes Futter. 

 

Bis ich selbst meine eigene kleine buntegemischte Rassehühnerschar (keine Legehybriden!) im Garten habe, komme auch ich nicht herum, mich mit diesem Thema kritisch zu befassen!

Wo kaufe ich die Eier, wie ergeht es dort den Hühnern und wie oft muss ich eigentlich Eier essen...?

 


 

Wie viele Lebensmittelskandale müssen noch passieren, damit wir endlich hinschauen?

 


Qualität muss man verlangen!

Wenn jeder ein bisschen tut, dann ändert sich vieles...

 

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